Dessous

Dessous im Wandel der Zeit

Die Geschichte der Dessous ist so alt, wie die Geschichte der Menschen selbst. Im alten Ägypten wurde der "Hüftschurz" getragen, ein Tuch welches um die Hüfte gebunden wurde. Er war zwar wenig erotisch, dafür aber praktisch.

Die Griechen gingen da schon ein wenig weiter. Dort trugen die Damen unter ihren Roben eine Brustbinde, welche die weibliche Brust besser zur Geltung bringen sollte. Sie war oft sehr farbenfroh gestaltet und gilt als erster BH der Geschichte.

Während die griechischen Frauen ihre Brüste durch die Brustbinde vergrößerten, galt es im antiken Rom als schick, wenn die Damen möglichst kleine Brüste hatten. Hier wurde die Brustbinde verwendet, um die Brust abzubinden. Ebenso erfanden sie den ersten Damen-"Slip". Reiche römische Frauen bedeckten ihre Hüfte mit einem Tuch, welches entweder an der Seite verknotet wurde oder aber sogar bereits an der Seite festgenäht war.

Eine weitere wesentliche Entwicklung der Dessous fand in der Renaissance statt. Nun hieß es: je runder und praller, desto besser. Besonders intensiv wurde die Hüfte betont. Hierzu wurden Tücher wulstartig um die Hüfte geknotet, bis der Reifrock erfunden wurde, der die damaligen Männer um den Verstand brachte. Die Damen trugen zum Reifrock ein Korsett, welches das Dekollete besonders üppig und verführerisch erscheinen ließ und gleichzeitig eine schmale Taille schuf, so dass eine anmutende Silhouette entstand. Schon damals galt: "wer schön sein will, muss leiden".

Erst im Jahr 1820 kam die heute bekannte Form des Herrenlips auf den Markt. Frauen war es nicht erlaubt, Unterhosen zu tragen, galten sie doch als Symbol der Männlichkeit.

Um 1920 war es dann mit der schwerfälligen Unterbekleidung vorbei. Die Damen erkannten Kunstseidenstrümpfe und BHs die Stabilität anstelle eines üppigen Dekolletes gaben als Zeichen feiner Weiblichkeit. Die Unterwäsche wurde farbig, in allerlei Pastell-Tönen und auch junge Mädchen interessierten sich in den folgenden Jahren für feine Dessous.

Während in den 90ern der Feinripp bei der Herrenunterwäsche Einzug hielt, setzte die Damenwelt auf romantisch verspielte Dessous. Viel Plauener Spitze mit tiefem Dekollete sowie hohe Beinausschnitte waren angesagt.

Schicke Dessous z.B. von Aphrodite-Dessous oder Sunny-Dessous gelten nun als Sinnbild der Erotik. Sie sind nicht einfach mehr nützliche Bekleidung, sie sind viel mehr Design Mode. Sie schenken uns Fantasie, Freude, Glamour und Selbstbewusstsein. Pullover, Röcke und Mäntel verdecken sie in den meisten Fällen zwar, aber dennoch schenken sie der Frau ein neues Selbstbewußtsein. Heutzutage ist ja alles möglich, ausgefallene Dessous, verückte Kopfbedeckungen oder sogar zu einem Kleid bunte Crogs. Hauptsache individuell, hip und ein bißchen verrückt. Da ist selbst Trachtenmode wieder angesagt. Erlaubt ist was gefällt und alles kann schnell und problemlos online in einem Dessous Shop bestellt werden. Mittlerweile wollen viele Frauen auch wieder Corsagen kaufen. Diese schnüren nicht unbedingt mehr ab und sind oft nur aus wenig Stoff hergestellt, so dass sie viel Haut zu erkennen lassen und somit durchaus verführerisch sind. Wenn sie ihrer Frau also einmal ein besonderes Geschenk machen wollen, dann kaufen sie ihr doch eine Corsage mit passendem Slip und Strümpfen, sie wird begeistert sein. Und wenn sie dabei gleich noch ein bißchen sparen wollen, wir wärs mit einem La perla Gutschein. Wunderschöne und dennoch günstige Dessous, was will Mann mehr? Eine Steigerung gibt es wohl noch - verführerische Dessous mit High Heels kombinieren.

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